Neuigkeiten

 

08. Oktober 2017

Heute stelle ich eine neu gefundene Verwandte vor: Dora Emma Toni POLUMSKY (*1889 Stettin; † 1953 Lübeck). Tonis Eltern waren Emil Ernst POLUMSKY und Henriette Louise ROMSTÄDT (*1855 Naumburg; † 1906 Stettin). Henriette Louise Romstädt war eine Enkeltocher von Johann Gottfried Romstädt, der ein Bruder meines Ur-Ur-Ur-Urgroßvaters Johann Karl Wilhelm Romstädt/Rumstedt war.

Toni Polumsky ist damit meine Ur-Großtante 4. Grades.

Toni Polumksy hatte fünf Geschwister: Else Margarete Berta, Frida Karoline Florentine, Bertha Ottilie Louise, Erich Georg Carl und Walter Max Otto, der im Kindesalter verstarb.

Toni war in erster Ehe mit August Julius GAULKE verheiratet. Die zweite Ehe schloss sie mit Paul Karl Franz TIEWS (*1894 Ostswine; † 1953 Lübeck). Das Paar hatte vier Kinder, deren Nachkommen teilweise in den USA leben.

Ich habe eine Grafik angefertigt, auf der die Verwandtschaft zwischen mir und Toni Polumksy dargestellt ist.

Dora Emmi Toni geb. Polumsky mit ihrem zweiten Ehemann Paul Karl Franz Tiews Darstellung der Verwandtschaft zwischen mir und Toni Polumsky

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01. Oktober 2017

In meiner stetig wachsenden "Datensammlung ROMSTEDT" ist auch Luise Romstedt verzeichnet.

Luise Romstedt wurde am 27. Februar 1888 in Hohenlimburg in Westf. geboren. Sie war mit dem Grubenmechaniker Karl Bartock verheiratet und hatte sechs Kinder. Luise Romstedt war Stadtverordnete und Frauenbeauftragte der KPD in Duisburg und Opfer des Nationalsozialismus.

Vom 28.09.1933 bis 30.09.1935 war sie in der Strafanstalt Ziegenhain (Hessen) in Haft. Vier Kinder wurden ihr entzogen und mit neuen Namen bei anderen Familien untergebracht.

1936 erfolgte eine weitere Verurteilung zu 10 Jahren Haft. Sie war zuerst im Frauenzuchthaus Cottbus inhaftiert, später erfolgte eine Verlegung nach Waldheim (Sachsen), wo sie am 08.05.1945 - nur wenige Stunden nach der Befreiung durch die Rote Armee - völlig ausgezehrt starb.

Auf Beschluss der Stadtverwaltung Waldheim wurde die ehemalige Hans-Schlemmer-Straße in Luise-Romstedt-Straße umbenannt. An ihrem ehemaligen Wohnort in der Wilhelmstraße 49 in Duisburg-Marxloh wurde ein Stolperstein verlegt.

Karl Bartock starb ebenfalls in nationalsozialistischer Haft.

Ihr gemeinsamer Sohn war Willy Bartock (* 2. Januar 1915 in Duisburg-Hamborn; † 19. März 1995 in Duisburg-Walsum), der zu Lebzeiten ein aktiver Gewerkschafter und Arbeiterschriftsteller war. Nach ihm ist eine Straße in Fahrn (Stadtteil in Duisburg) benannt.

Quellen:

Stolperstein Luise Romstedt

By Harald Malte Schwarz - Own work, CC0,
https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=61161631

 

24. September 2017

Ich habe zwei wundervolle Fotos zugeschickt bekommen. Das erste zeigt Willi Weiland (1889-1964) und seine Frau Martha geb. Rumstedt (1890-1981). Martha war die Schwester meines Urgroßvaters Walther Kurt Willy Rumstedt. Das zweite zeigt Marthas Mutter, also meine Ururgroßmutter Auguste Marie Rumstedt geb. Leuther (1869-1949). Die zwei Kinder sind wahrscheinlich ihre Urenkel.

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21. September 2017

Bei meinen Recherchen zur Familie Rumstedt/Romstedt entdecke ich immer wieder Daten zu Personen, bei denen ich nicht sofort eine Verwandtschaft zu meiner Familie feststellen kann. Es sind in diesen Fällen weitere Nachforschungen notwendig, ob eine Verbindung besteht. Vielleicht besteht auch gar keine...

Um diese Daten besser zu verwalten, zu sichern und darüber mit anderen Ahnenforschern in Kontakt zu kommen, habe ich angefangen, bei GEDBAS eine "Datensammlung ROMSTEDT" aufzubauen.

Die Datei enthält Personen mit dem Familiennamen Romstedt, Romstädt, Römstädt, Rumstedt usw. und - soweit bekannt - deren Ehepartnern und Nachkommen.

Falls jemand weitere Angaben machen oder die Sammlung um weitere Personen ergänzen kann, freue ich mich über eine Nachricht.

 

27. August 2017

Eigentlich gibt es auf meiner Website eine Auflistung von allen in meinem Datenbestand vorkommenden Familiennamen und Orten - oder vielmehr sollte es sie geben. Ich komme aber mit der Aktualisierung leider nicht mehr hinterher und die dort aufgeführten Namen und Daten ensprechen schon lange nicht mehr meinem aktuellen Forschungsstand.

Ich habe deshalb beschlossen, die Auflistung auf meiner Website nicht mehr fortzuführen. Vielleicht komme ich irgendwann zu einem späteren Zeitpunkt wieder dazu, die Liste zu bearbeiten.

Wer sich nun einen Überblick über alle Personen meines Datenbestandes verschaffen möchte, der schaue doch bitte in meine bei GEDBAS hochgeladene Datei. Meine dortigen Daten sind (relativ) aktuell.

Die Benutzung der vom Verein für Computergenealogie bereitgestellten Datenbank ist übrigens völlig kostenlos und nicht an eine Mitgliedschaft gebunden. Laut Statistik befinden sich in der Datenbank Daten von insgesamt 17.373.184 Personen!

 

19. August 2017

Im Februar dieses Jahres kontaktierte mich erstmals Pascale Berndt aus Frankreich. Wir stellten fest, dass wir Cousinen 4. Grades sind. Ihr Ururgroßvater August Heinrich Habermann und meine Ururgroßmutter Amanda Margaretha Habermann waren Geschwister. August Heinrich Habermanns Tochter war Emmi Theodora Margareta Habermann, die 1885 in Hamburg geboren wurde und 1914 in Dresden starb. Emmi ist damit die Cousine meiner Urgroßmutter Martha Rüther. Ob die sich wohl persönlich gekannt haben? Emmi war mit Curt Alfred Berndt verheiratet. Deren gemeinsamer Sohn ging 1926 nach Frankreich.

Nun hat mir Pascale Berndt mitgeteilt, dass sie eine Website zum Thema Ahnenforschung erstellt hat, auf die ich hier gerne verlinke. Ich wünsche ihr viel Erfolg mit ihrer Website und weiteren Forschungen!

 

29. Juni 2017

An dieser Stelle ein großes Dankeschön an Herrn Carsten Tüngler von der Generalagentur für Genealogie in Magdeburg. Der Sitz seiner Agentur in Magdeburg ist in Bezug auf Recherchetätigkeiten geradezu genial, da sich in Magedeburg auch der Sitz des Archivs der Evangelischen Kirche der Kirchenprovinz Sachsen befindet. Die in diesem Kirchenbezirk bereits verfilmten Kirchenbücher können dort eingesehen werden. Im meinem Auftrag hat Herr Tüngler die Kirchenbücher von Naumburg durchgesehen. Die Recherchen sind noch nicht abgeschlossen, aber schon jetzt habe ich viele neue Erkenntnisse über meine entfernten Verwandten in Naumburg gewinnen können.

Bei so vielen neuen Daten wurde es auch Zeit für eine Aktualisierung des Diagramms "Nachfahren von Johann Jacob Romstaedt". Das Diagramm ist inzwischen auf 19 Tafeln angewachsen. Die Tafeln sind untereinander verlinkte PDF-Dokumente, es müssen also nicht alle Tafeln einzeln aufgerufen werden.

 

17. Juni 2017

Mein Vorfahr Johann Jacob Romstaedt heiratete nachweislich 1789 in Naumburg Maria Sophia Lehmann, wo er auch am 17.03.1843 verstarb. Laut den Angaben im Traueintrag im Kirchenbuch Naumburg war sein Vater der Bürger und Braumeister Johann Jacob Romstaedt in Apolda.

Laut den Einwohnermeldelisten des Stadtarchivs Naumburg wurde Johann Jacob (Sohn) am 23.12.1762 in Apolda geboren. Dies stimmt mit dem Sterbeeintrag überein, wo sein Alter mit 80 J. und 3 Monaten angegeben wird.

Bei so genauen Angaben müsste es doch ein Leichtes sein, die Vorfahren weiter zurückzuverfolgen, so dachte ich jedenfalls.

Aber weder im Kirchenbuch Apolda noch im dortigen Bürgerbuch tauchen Vater oder Sohn auf.

Da der Vater Braumeister gewesen sein soll, habe ich nun an das Stadtarchiv in Apolda geschrieben, ob sich vielleicht in den Brauerakten etwas finden lässt.

Dieser Tage hat mir das Stadtarchiv geantwortet, dass in keiner Brauerakte, ob von der Vorstadt oder Innenstadt, der Name Romstaedt auftaucht.

Es bleibt also weiterhin ein ungelöstes Rätsel, wo die beiden Johann Jacob Romstaedts herstammen.

Ich habe im Laufe der Zeit viele Romste/ae/ädt-Daten gesammelt, die mir freundlicherweise von anderen Ahnenforschern zugeschickt wurden oder die ich selbst recherchiert habe. So taucht der Familienname beispielsweise in Denstedt, Frankendorf, Kapellendorf, Kranichfeld und Lehnstedt auf, alles Orte, die - wie auch Apolda - zum Weimarer Land gehören. Bei jedem neuen Datenfund hatte ich die Hoffnung, die Verbindung zu meinen Johann Jacobs zu finden. Leider erfüllte sich diese Hoffnung bisher nicht.

Ob ich dieses Rätsel noch lösen werde?

 

11. Juni 2017

Ende Mai bekam ich eine Mail von einer Dame, die gerade dabei war, den Haushalt ihrer Eltern aufzulösen. Schon seit Jahrzehnten hing ein Bild im Wohnzimmer ihrer Eltern, aber sie wusste bisher nicht, von welchem Künster es stammte. Nun hat sie die Quittung gefunden und weiß, es ist ein Werk von Horst Rumstedt. Im Keller fand sie sogar noch ein weiteres Bild von ihm. Die Bilder sind rd. 70 x 80 cm groß und Anfang/Mitte der 70er von den Eltern gekauft worden. Beim Recherchieren nach Informationen über den Künstler fand sie meine Website. Sie hat mir freundlicherweise Fotos der Bilder gemailt und hat mir die Erlaubnis erteilt, die Fotos hier zu veröffentlichen. Namentlich möchte sie aber nicht genannt werden.

Das Bild mit dem Torbogen möchte sie auf jeden Fall selbst behalten, da so viele Erinnerungen mit dem Bild verbunden sind. Bei dem zweiten Bild war sie sich noch nicht ganz sicher, ob sie es ebenfalls behält oder verkauft.

Ich freue mich, auf diese Weise zwei weitere Werke meines Verwandten kennengelernt zu haben.

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28. Mai 2017

Leider gibt es traurige Neuigkeiten. Mein Onkel Uwe Rumstedt ist plötzlich und unerwartet am 18. Mai 2017 verstorben.

 

 

08. Mai 2017

Am 06. Mai 2017 hat ein Familientreffen der besonderen Art stattgefunden. Es trafen sich: Die Enkel von Arthur Rumstedt und mein Onkel Uwe Rumstedt im Laden von Margrit Kolodziej in Sangerhausen - der heutigen Inhaberin von Arthurs ehemaligem Tabakladen.

 

23. April 2017

Auf der schwedischen Website https://digitaltmuseum.se habe ich Fotos von Hans-Erik Samuel RUMSTEDT entdeckt. Er gehört zur Familie der schwedischen Rumstedt, von denen ich leider immer noch nicht weiß, ob sie Verwandte von mir sind. Er wurde 1913 in Lidingö geboren und war Kapitän. Auf der Seite des Digitalmuseums finden sich nicht nur Fotos von ihm, sondern auch von Kleidungstücken, die er getragen hat (Im Suchfeld einfach "Rumstedt" eingeben). Sehr interessant!

 

15. April 2017

Heute hatte ich gleich zweimal interessante Post im Briefkasten: Vom Landesarchiv Berlin und vom Stadtarchiv Bremerhaven.

1. Letztes Jahr fand ich folgenden Eintrag im Berliner Adressbuch von 1935: Berta RUMSTEDT, Tabakw.-Vertrb., Friedrichstr. 25. Ich habe deshalb das Landesarchiv Berlin angeschrieben und bekam heute folgende Auskunft: Berta Emma Rumstedt, geb. 1892 in Artern, verst. 1958 in Berlin-Zehlendorf. Anschrift ab 1934: Poßweg 15 a in Berlin-Zehlendorf.

Das Archiv weist mich allerdings darauf hin, dass es nicht gesichert ist, ob es sich wirklich um die gesuchte Person handelt, da die Anschriften nicht übereinstimmen. Ob es wohl zwei Berta Rumstedts in Berlin gab?

Trotzdem freue ich mich, wieder ein weiteren Familienmitglied gefunden zu haben. Bleibt allerdings die Frage: Wer waren Bertas Eltern? Denn ohne diese Frage geklärt zu haben, kann ich sie nicht eindeutig in meinen Datenbestand einordnen. Ich werde also als nächsten Schritt die Geburtsurkunde von Berta Rumstedt in Artern anfordern, um Klarheit über ihre Herkunft zu bekommen.

Interessant finde ich auch, dass sich in Artern die Lebenslinien von zwei Familienzweigen gekreuzt haben und ich vermute, sie wussten nicht einmal, dass sie verwandt waren, denn die andere Line schrieb sich "ROMSTEDT". Aber auch die Romstedts in Artern waren nachweislich die Nachfahren meines 5x-Urgroßvaters Johann Jacob Romstaedt, der 1843 in Naumburg starb.

2. In der Grabsteine-Datenbank des Vereins für Computergenealogie fand ich schon vor längerer Zeit das Grab eines Hermann RUMSTEDT, der 1990 in Bremerhaven verstorben ist und den ich bisher nicht einordnen konnte. Mit Hilfe des Stadtarchivs Bremerhaven konnte das Rätsel nun gelöst werden!

Die Spur führt - wieder einmal - nach Sangerhausen. Mein Ur-Ur-Großvater Karl Otto Rumstedt (Dachdecker) hatte einen Bruder namens Christian Friedrich Wilhelm Rumstedt (Dachdecker). Dieser Bruder war mit Johanne Christiane Bertha KERSTEN verheiratet und sie hatten gemeinsam 11 (oder 12) Kinder.

Unter anderem auch den Sohn Hermann Rumstedt, der 1886 in Sangerhausen geboren wurde. Von Beruf war er ebenfalls Dachdecker.

Wie ich nun herausgefunden habe, ging Hermann Rumstedt nach Bremerhaven, wo er 1921 starb. In der Nordwestdeutschen Zeitung erschienen zwei Traueranzeigen, einmal von den Angehörigen und von seinem Arbeitgeber und Kollegen der Dach- und Schieferdeckerei H. Hützen.

In beiden Traueranzeigen heißt es, er sei "in treuer Pflichterfüllung plötzlich und unerwartet" und "infolge seines schweren Berufes" verstorben. Ich vermute daher, dass er verunglückt ist. Vielleicht ist er vom Dach gefallen?

Hermann Rumstedt war mit Helene Henriette HOGE (*1892 Grabstederfelde, † 1975 Bremerhaven) verheiratet.

Aus der Ehe gingen drei Kinder hervor:

1. Hermannn Diedrich Friedrich Rumstedt (*1912 Varel, † 1990 Bremerhaven) - sein Grab hatte ich in der Datenbank gefunden,
2. Herbert Rumstedt, *1918 Geestemünde, † 1945 im 2. Weltkrieg gefallen und
3. eine Tochter, deren Daten mir aus datenschutzrechtlichen Gründen nicht mitgeteilt werden durften.

Das Stadtarchiv Bremerhaven teilte mir außerdem mit, dass ein weiteres Familienmitglied in Bremerhaven gelebt hat, nämlich Gertrud Rumstedt, *1908 in Sangerhausen. Sie lebte von Juni 1932 bis Dezember 1933 in Wesermünde und verzog dann nach Quedlinburg. Wer sie wohl war?

Ein Rätsel gelöst, ein neues bekommen.

 

11. April 2017

Da ich ja gerne etwas Neues ausprobiere, habe ich heute einen Twitter-Account eröffnet:
Follow @Evis_Ahnensuche

 

09. April 2017

Da mir das "Basteln" einer Grafik letztens so viel Spaß gemacht hat, habe ich nun die Nachfahren von Johann Jacob ROMSTAEDT als Diagramm dargestellt. Aufgrund des Umfangs musste ich die Nachkommen auf mehrere Tafeln verteilen. Die Tafeln sind untereinander verlinkte PDF-Dokumente. Es müssen also nicht alle Tafeln einzeln aufgerufen werden, man kann sich auch "durchklicken".

Im wahrsten Sinne des Wortes bekommt man doch ein ganz anderes Bild von der Familie, als wenn die Nachkommen nur namentlich aufgelistet werden.

 

05. April 2017

Ich habe eine Grafik (PDF) erstellt, in der ich dargestellt habe, auf welche Weise Jörg Rumstedt aus Berlin und Margrit Kolodziej aus Sangerhausen mit mir verwandt sind.

 

03. April 2017

Am 25.03.2017 ist ein weiterer Artikel (PDF) zur Familie Rumstedt in der Mitteldeutschen Zeitung erschienen. Diesmal geht es um die Recherchen von Christine Stadel über den Künstler Horst RUMSTEDT.

 

24. März 2017

Das Schicksal eines weiteren Mitglieds der Familie NIMTZ konnte aufgeklärt werden: Willi NIMTZ war ein Bruder von Hermann Emil Otto und Martha Marie NIMTZ (siehe Beitrag vom 22.03.). Er wurde am 01.09.1907 in Briesnitz, Kreis Schlochau geboren. Er heiratete 1953 Elfriede Pauline Johanne Luise SCHIEWECK. Willi NIMTZ verstarb am 06.04.1978 in Rheda-Wiedenbrück, seine Frau 1999. Der gemeinsame Sohn Wolfgang NIMTZ ist ebenfalls bereits verstorben.

 

22. März 2017

Am 11. März schrieb ich an dieser Stelle über die Familie NIMTZ. Heute kann ich die wenigen Daten tatsächlich erweitern. Nach den Erinnerungen von Verwandten hatte Hermann Emil Otto Nimtz eine Schwester namens Martha, die in Karbow gelebt haben soll. Vor einiger Zeit habe ich deswegen das Standesamt in Lübz angeschrieben und heute bekam ich die Antwort.

Die Erinnerungen der Familie sind richtig! Das Amt teilte mir mit: Martha Marie NIMTZ ist am 18.07.1910 in Briesnitz, Kreis Schlochau geboren... - bei diesen Datum stutzte ich und verglich noch einmal mit dem Geburtsdatum von Hermann Emil Otto Nimtz. Die beiden waren Zwillinge! Weiter schrieb das Amt, dass Martha Marie Nimtz am 16.05.1979 in Karbow verstorben ist. Sie war mit Ewald August JANKE verheiratet, der am 13.03.1899 in Rentschkau, Kreis Thorn geboren wurde und am 14.05.1978 in Karbow verstarb.

Nur leider fanden sich in den Unterlagen des Amtes keine Hinweise auf Kinder, die es laut den Erinnerungen der Familie aber gegeben haben soll.

Trotzdem ist das ein schöner Rechercheerfolg.

Nachtrag: Auf https://genealogiawarchiwach.pl fand ich nun auch die Geburtsurkunde von Ewald August JANKE gefunden. Seine Eltern waren Robert JANKE und Elsa LAU.

 

20. März 2017

Über die Entdeckung, dass die heutige Inhaberin des Tabakladens mit dem früheren Inhaber Arthur Rumstedt verwandt ist, berichtet die Mitteldeutsche Zeitung in einem weiteren Artikel.

 

14. März 2017

Am 29.11.2016 berichtete ich auf meiner Facebook-Seite von meinem Verwandten Jörg Rumstedt aus Berlin, der auf Spurensuche in Sangerhausen war und den daraus entstandenen Artikel in der Mitteldeutschen Zeitung.

Die Sache hat eine Fortsetzung gefunden, denn nun erschien in der MZ ein weiterer Artikel, in dem über mich und mein Hobby Ahnenforschung berichtet wird. Für den Artikel hat Frau Grit Pommer ein Telefoninterview mit mir geführt.

Ich hoffe, dass viele Sangerhäuser den Artikel lesen und sich daraufhin bisher unbekannte Verwandte bei mir melden.

Eine weitere Verwandte habe ich durch den Artikel bereits gefunden und dass ausgerechnet sie mit mir verwandt ist, damit hätte ich niemals gerechnet!

Bei mir meldete sich Frau Margrit Kolodziej, die heutige Inhaberin des Tabakladens, den früher Arthur Rumstedt betrieben hat. Sie berichtete mir, dass sie eine geborene JÜNGLING ist und sich die geschiedene Ehefrau ihres Brudes ebenfalls mit Ahnenforschung beschäftigt.

Da erinnerte ich mich, dass ich vor vielen Jahren Kontakt mit Frau Conny Jüngling hatte und sie die besagte Ahnenforscherin sein muss.

Die Daten von Frau Conny Jüngling beweisen, dass Frau Kolodziej meine Tante 4. Grades ist, bzw. ich ihre Nichte 4. Grades bin.

Unsere gemeinsame Vorfahrin, meine Urururgroßmutter Charlotte Karoline Henriette HESSE war in 1. Ehe mit dem Ziegeldecker Christian Andreas RUMSTEDT verheiratet. Aus dieser Ehe gingen fünf Kinder hervor, von denen drei das Erwachsenenalter erreichten. Zwei davon waren die Brüder Christian Friedrich Wilhelm Rumstedt - der Vater des Tabakhändlers Arthur Rumstedt - und Karl Otto Rumstedt - mein Ururgroßvater.

Die Ehe von Christian Andreas Rumstedt und Charlotte Karoline Henriette wurde geschieden.

Charlotte Karoline Henriette heiratete danach in 2. Ehe den Schuhmacher Christian Daniel Karl JÜNGLING. Aus dieser Ehe ging der Sohn Hermann Carl Jüngling hervor, der damit der Halbbruder von Christian Friedrich Wilhelm und Karl Otto Rumstedt ist.

Und dieser Halbbruder Hermann Carl Jüngling ist der Vorfahre von Frau Margrit Kolodziej, der Tabakladen-Inhaberin! Und damit schließt sich der Kreis.

 

13. März 2017

Am Wochenende habe ich zwei neue Funde gemacht.

1. Mein Urgroßvater Wilhelm August Julius BEHNKE (*1897 Stargard, 1985 Hamburg) war in zweiter Ehe mit Frieda Helene Marie KRAENZ verheiratet. Nun habe ich auf Ancestry ihre Geburtsurkunde gefunden. Sie wurde 1899 in Kallies, Kreis Dramburg, Pommern geboren. Ihre Eltern waren Franz KRAENZ und Anna geb. MARX. Da seine erste Ehefrau - also meine "richtige" Urgroßmutter - schon lange vor meiner Geburt verstorben war, ist "Oma Frieda" für mich immer meine Uroma gewesen. Sie starb 1991 in Hamburg.

2. In der Familienforschung ROGAHN bin ich wieder einen kleinen Schritt weitergekommen. Ich schrieb bereits vor einigen Tagen auf meiner Facebook-Seite, dass ich eine Schwester meines Ururgroßvaters Friedrich Wilhelm ROGAHN - Wilhelmine ROGAHN - gefunden habe und sie 1895 in Bromberg einen Joseph KURLANDT heiratete. Mit Hilfe der OWP-Mailingliste bin ich nun auch im Besitz ihrer Heiratsurkunde. Laut Urkunde wurde sie 1864 in Zahn, Kreis Flatow in Westpreussen geboren. Zum Zeitpunkt ihrer Heirat lebten ihre Eltern - Wilhelm ROGAHN und Henriette PUFAHL - in Bagnitz im Kreis Tuchel.

Siehe auch Nachfahrenliste Carl Rogahn.

 

11. März 2017

Heute eröffne ich zwei neue Rubriken auf meiner Website: Neuigkeiten und Links!

Es gibt auch gleich etwas Neues zu berichten, denn ich habe meine HP um die Nachfahrenliste von Hermann NIMTZ erweitert. Sein Sohn - der Urgroßvater meiner Tochter väterlicherseits - Hermann Emil Otto NIMTZ wurde 1910 in Briesnitz, Kreis Schlochau, Westpreußen geboren. Er heiratete in Thurow, Kreis Neustettin, Pommern Erna Maria STEUCK. In Thurow wurden auch zwei der drei Kinder geboren. Nach der Flucht aus Pommern ließ sich die Familie in Bispingen in der Lüneburger Heide nieder.

Aufgrund der im 2. Weltkrieg vernichteten standesamtlichen Unterlagen und Kirchenbücher sind die Chancen leider gering, über diesen Familienzweig noch etwas zu erfahren.

Hier hoffe ich auf den berühmten Zufall, dass jemand, der die in der Auflistung aufgeführten Personen kennt, diese Seite entdeckt und mit mir Kontakt aufnimmt.

 

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