Neuigkeiten

 

27. Dezember 2018

Heute habe ich unerwartet Post vom Standesamt Bardowick erhalten. Bereits im April hatte ich dort eine Anfrage gestellt, aber bis heute keine Antwort bekommen. Ich hatte die Sache eigentlich schon abgeschrieben...

Und nun doch noch die überraschende Antwort. In dem Umschlag waren 14 (!) Urkunden zur Familie PRIGGE (Die Großmutter meiner Tochter väterlicherseits ist eine geborene Prigge).

Die Namen der Großeltern von Peter Heinrich Wilhelm PRIGGE - Ur-Ur-Großvater meiner Tochter - waren mir bereits bekannt. Mir fehlten aber die genauen Geburts- und Sterbedaten und die Namen von deren Eltern. Diese und außerdem die Namen und Geburtsdaten seiner 10 (!) Geschwister sind mir nun bekannt.

Um noch weiter in die Vergangenheit vorzudringen, müsste ich in den Kirchenbüchern recherchieren. Leider sind die Kirchenbücher des zuständigen Kirchenkreises Lüneburg noch nicht verfilmt und dies ist - wie ich einem Forumsbeitrag bei Archion entnommen habe - auch nicht vor 2020 zu erwarten. Solange werde ich mich noch gedulden müssen.

Vorfahren von Peter Heinrich Wilhelm PRIGGE

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23. Dezember 2018

Manchmal findet man Dokumente, nach denen man gar nicht gesucht hat. So ging es mir gestern, als ich nach weiteren Geschwistern meines Ur-Großonkels 2. Grades Richard ROGAHN (siehe Beitrag vom 18.12.2018) gesucht hatte.

Durch den gefundenen Taufeintrag wusste ich, dass er in Klues geboren und in Bau (dän. Bov) getauft wurde. Und laut dem Zeitungsartikel zu seinem 100. Geburtstag wusste ich, dass er der Jüngste von vier Geschwistern war.

Also durchsuchte ich auf der Website des dänischen Nationalarchivs die Geburtsurkunden des Standesamtes Bau. Gefunden habe ich dann tatsächlich Richard Rogahns Geburtsurkunde, aber Geburtsurkunden von Geschwistern fand ich leider nicht. Die Geschwister müssen also an einem anderen Ort geboren worden sein.

Einfach so - auf gut Glück - schaute ich bei Sonderborg nach. Dort entdeckte ich, dass ich gar nicht die einzelnen Urkunden durchsuchen muss, sondern dass es für Sonderborg ein Namensregister gibt, in dem alle Geburts-, Heirats- und Sterbefälle nach Familiennamen sortiert aufgelistet sind. Wunderbar, das macht die Suche viel einfacher! (Gibt es auch für das Standesamt Bau, hatte ich aber erst hinterher gesehen...)

Also schaute ich doch mal unter R nach, ob ich dort Geschwister finde...

Ich fand auch etwas, aber keine Geschwister. Ich fand zu meiner Verblüffung die Sterbeurkunde meiner Ur-Urgroßmutter Wiebke ROGAHN (in der Urkunde Rojahn geschrieben), geb. KOCK.

Mir war aus Erzählungen bekannt, dass sie jung verstorben war und mein Ur-Urgroßvater Friedrich Wilhelm Rogahn danach noch zweimal verheiratet war. Aber wann und wo genau seine erste Frau verstorben ist, konnte ich nicht herausfinden. Beim Standesamt Flensburg war nichts zu finden. Ich fragte bei anderen Standesämtern nach, aber auch dort hatte ich kein Glück. Und da es in ihrem Geburtsjahr 1870 noch keine Standesämter gab, konnte ich auch nicht auf einen Randvermerk auf der Geburtsurkunde hoffen.

Sie starb also 1906 in Sonderborg. Darauf wäre ich nie gekommen.

Und es gab noch einen zweiten Fund in Sonderborg, nämlich die Heiratsurkunde von Friedrich Wilhelm Rogahn und seiner zweiten Frau, von der ich bisher nur aus Erzählungen den Vornamen "Christine" kannte. Nun weiß ich, sie hieß Helene Christine HANSEN und ist 1879 in Ulkebüll (dän. Ulkebøl) geboren. Bei Ancestry fand ich ihre Sterbekarteikarte, wonach sie 1949 in Flensburg verstorben ist und zuletzt mit einem Herrn Kellermann verheiratet war. Die Ehe zwischen ihr und meinen Ur-Urgroßvater wurde geschieden.

 

18. Dezember 2018

Schon vor einiger Zeit entdeckte ich im Flensburger Tageblatt in einer Ausgabe aus dem Jahre 2005 einen Artikel zum 100. Geburtstag von Richard ROGAHN. Flensburg + Rogahn? Der Name Rogahn ist nicht gerade weit verbreitet und schon gar nicht in Flensburg. Also kann es sich eigentlich nur um einen Verwandten handeln, dachte ich mir damals schon. Aber es fehlte mir der Beweis.

Auf einer dänischen Genealogieseite fand ich später den Taufeintrag von Richard Rogahn. Er wurde in der Kirchengemeinde Bov Sogn (dt. Bau) in Nordschleswig getauft. Damit hatte ich die Namen seiner Eltern und war schon einen Schritt weiter: Heinrich Eduard ROGAHN und Auguste Wilhelmine Marie MONSLER.

Bei Ancestry sind Karteikarten zu Eheschließungen in Flensburg von 1874 - 1932 veröffentlicht. Und dort gibt es auch eine Karteikarte über die Eheschließung von Heinrich Eduard Rogahn und Auguste Monsler am 07.06.1902. Was aber auf der Karteikarte nicht stand, waren die Namen der Eltern. Ob und wie ich mit diesen Personen verwandt bin, wusste ich damit immer noch nicht.

Schließlich habe ich vom Stadtarchiv Flensburg eine Kopie der Heiratsurkunde angefordert. Und nun konnte ich den Fall endlich auflösen: Die Eltern von Heinrich Eduard Rogahn waren Wilhelm ROGAHN und Henriette PUFAHL. Diese Namen kamen mir dann sehr bekannt vor!

Nun steht fest: Der Vater von Richard Rogahn, Heinrich Eduard Rogahn und mein Ur-Urgroßvater Friedrich Wilhelm Rogahn waren Brüder. Mein Ur-Urgroßvater war also der Onkel des 100jährigen Richard und ich bin seine Ur-Großnichte 2. Grades.

Laut des Zeitungsartikels war er der Jüngste von vier Geschwistern und hatte selbst eine Tochter. Ich hoffe, hier noch etwas herauszufinden.

Bleibt mir abschließend noch zu berichten, dass sein Vater Heinrich Eduard Rogahn 1968 in Rendsburg verstorben ist und seine Mutter 1975 in Flensburg. Richard starb im Nachfolgemonat nach seinem 100. Geburtstag am 20.05.2005.

Taufeintrag von Richard Rogahn. Quelle: Kirchenbücher der Gemeinde Bov Sogn, Taufbuch 1905, Seite 217, Nr. 86
Artikel zum 100. Geburtstag von Richard Rogahn. Quelle: Flensburger Tageblatt vom 07.04.2005, Seite 15
Traueranzeige für Richard Rogahn. Quelle: Flensburger Tageblatt vom 23.05.2005, Seite 27

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15. Dezember 2018

Auf dieser Website hieß es bisher im Einleitungstext zur Nachfahrenliste NIMTZ: "... Die Chancen, hier noch genauere Daten über die Geschwister oder gar der Eltern und deren Vorfahren zu erhalten, sind daher sehr gering. Im Grunde bin ich auf den berühmten Zufall angewiesen, dass jemand diese Seite entdeckt, der die hier aufgeführten Personen kennt oder in seiner Ahnenliste hat und mit mir Kontakt aufnimmt."

Und was soll ich sagen: Genau das ist jetzt passiert! Frau P. geb. Nimtz hat mit mir Kontakt aufgenommen. Ihr habe ich eine Fülle von neuen Daten zu verdanken, die ich ohne sie niemals in Erfahrung gebracht hätte. Das ist ein echter Glücksfall! An dieser Stelle noch einmal ein großes Dankeschön an Frau P. für ihre Hilfsbereitschaft und Mühe und auch an ihre Schwiegertochter!

Aus Erzählungen wusste ich von den Ur-Urgroßeltern meiner Tochter väterlicherseits bisher nur den Namen Hermann NIMTZ und dass seine Frau vielleicht Maria hieß. Näheres war nicht bekannt.

Dank der Hilfe von Frau P. kenne ich nun die genauen Daten: Hermann NIMTZ, *05.03.1878 Josephshof, Kreis Schlochau, Westpreußen, + 10.10.1961 Rheda-Wiedenbrück und Luise Maria LOHRKE (auch LORKE, LUHRKE), *04.08.1877 Groß Küdde, Kreis Neustettin, Pommern, + 19.05.1957 Rheda-Wiedenbrück, Tochter des Hermann LOHRKE und Henriette ZIEMKE.

Wunderbarerweise hat Frau P. mir auch ein Foto der Ur-Urgroßeltern übersandt. Es ist doch gleich etwas ganz anderes, wenn man von Personen nicht nur die Daten, sondern auch ein Bild hat.

Für den Geburtsort von Hermann Nimtz war das Standesamt Neuguth zuständig, von dem leider nicht mehr alle Jahrgänge vorhanden sind. Hierzu gehört ausgerechnet leider auch das Geburtsregister von 1878. Die Kirchenbücher der zuständigen Gemeinde Sampohl sind leider gänzlich vernichtet.

Was es an standesamtlichen Unterlagen aber zufällig noch gibt, ist das Heiratsregister aus 1878. Und dort machte ich folgende Endeckung: Heirat am 27.03.1878 von August NIMZ und Caroline Wilhelmine GREGOR. Sollten das die Eltern von Hermann Nimtz sein, die erst nach seiner Geburt geheiratet haben? Ungewöhnlich wäre das ja nicht. Könnte aber auch "nur" ein Verwandter, aber nicht die Eltern sein. Oder aber, es ist nur ein Zufall und die Familien haben nichts miteinander zu tun. Ein neues Rätsel, das auf den ersten Blick wieder unlösbar scheint...

Hermann und Luise NIMTZ
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08. Dezember 2018

Wer Vorfahren aus Pommern hat, dem kann ich die Personendatenbank GreifX vom Pommerschen Greif e.V. nur wärmstens empfehlen.

Von der väterlichen Linie meiner Tochter waren mir von einen ihrer 3xUrgroßeltern bisher nur die Namen bekannt: Karoline FINASKE und August STEUCK. Diese Information entnahm ich der Geburtsurkunde der Tochter Anna Christiane STEUCK, geb. 1894 in Soltnitz im Kreis Neustettin.

Da die Personenstandsurkunden des Standesamtes Soltnitz online bei Ancestry zu finden sind, durchsuchte ich dort Jahrgang um Jahrgang in der Hoffnung, weitere Daten zu den Eltern oder weitere Geschwister zu finden. Leider ohne Ergebnis.

Ich dachte, ich könnte doch eigentlich einmal die neue Datenbank GreifX ausprobieren und gab die gesuchten Familiennamen ein. Volltreffer! Ich fand auf diese Weise tatsächlich die Heiratsurkunde von Carl August STEUCK und Hanna Edeline Marie FINASKE über ihre im Jahre 1894 vor dem Standesamt Wulflatzke geschlossene Ehe.

Zwar heißt die Braut hier "Edeline" anstatt "Karoline", aber ich bin trotzdem zu 100% sicher, dass es sich um die gesuchten Personen handelt.

Durch diesen wunderbaren Fund kenne ich nun auch die Geburtsdaten und die Namen der Eltern. Hanna Edeline/Karoline Marie FINASKE wurde am 25.05.1867 in Vangerow, Kreis Neustettin geboren. Ihre Eltern waren Franz FINASKE und Caroline Wilhelmine ADAM.

Carl August STEUCK wurde am 24.02.1869 in Barkenbrügge, ebenfalls Kreis Neustettin, geboren. Seine Eltern waren Wilhelm STEUCK und Wilhelmine PRIEBE.

Nachdem ich nun die Namen der Brauteltern kannte, konnte ich bei GreifX noch weitere Funde verbuchen, denn ich fand mehrere Geschwister von Karoline Finaske.

Auf der Heiratsurkunde der Schwester Auguste Wilhelmine Pauline ist vermerkt, der Vater Fanz Finaske wäre am 28.12.1877 in Vangerow verstorben. Allerdings fand ich auch die Heiratsurkunde des Bruders Karl Wilhelm Emil, der laut Urkunde erst im Jahre 1881 in Vangerow, also vier Jahre nach dem Tod seines Vaters, geboren worden ist. Hier kann also etwas nicht stimmen.

Leider sind die betreffenden Jahrgänge des zuständigen Standesamtes Lottin (noch?) nicht online, so dass ich den Widerspruch momentan nicht klären kann.

Für den Sterbeort der Mutter Caroline Wilhelmine ADAM sind ebenfalls unterschiedliche Angaben auf den Heiratsurkunden ihrer Kinder zu finden. Mal ist sie in Vangerow verstorben, während auf einer anderen Urkunde Lottin als Sterbeort angegeben ist.

Leider wird meine Freude über die neuen Funde aber durch eine Tatsache getrübt. Für den Geburtsort von Karoline Finaske war das Kirchspiel Soltnitz zuständig und für den Geburtsort von August Steuck das Kirchspiel Lottin. Und Tatsache ist leider, dass die Kirchenbücher dieser beiden Kirchspiele im 2. Weltkrieg vernichtet/verloren wurden.

Schließlich kann ich noch vermelden, dass ich die Sterbeurkunde von August Steuck bei Ancestry gefunden habe. Er ist am 02.05.1916 im Krankenhaus in Neustettin verstorben. Wohnhaft war er in Thurow. Der Name seiner Ehefrau wird mit "Karoline Vinaske" angegeben.

Ab heute gibt es auf meiner Website eine neue Seite: die Nachfahrenliste von Franz Finaske.

 

17. November 2018

An meinen Rogahn-Vorfahrenzweig konnte ich einige neue Datenäste anhängen. Ich habe eine weitere Schwester meines Ur-Ur-Großvaters Friedrich Wilhelm Rogahn gefunden: Auguste Amalie ROGAHN, *28.09.1873 Wilhelmsau, Kreis Tuchel, Westpreußen. Sie heiratete 1894 in Kamnitz, Kreis Tuchel Gustav Eduard BANN, *11.02.1870 Groß Bislaw, Kreis Tuchel, Sohn des David BANN und der Caroline REDDIG. Das Paar hatte 12 Kinder.

Bereits bekannt war mir die Nichte meines Ur-Ur-Großvaters, Martha Wilhelmine ROGAHN, eine uneheliche Tochter seiner Schwester Wilhelmine Henriette. Es ist mir gelungen, ihren weiteren Lebensweg nachzuzeichnen: Sie heiratete 1911 in Kiel Walter Albert August MÜLLER, *20.08.1886 Stolp, Pommern, Sohn des Albert MÜLLER und der Minna WALS. Beide starben in meiner Heimatstadt Hamburg, Walter Albert August Müller im Jahre 1957 und seine Frau Martha Wilhelmine 1977. Kinder des Paares sind mir bisher nicht bekannt. Martha Wilhelmine ist eine Cousine meiner Urgroßmutter Anna Catharine Rogahn.

 

08. November 2018

Ich habe eine neue Datensammlung ROGAHN - ROJAHN bei GEDBAS hochgeladen. Hier fasse ich Daten anderer Rogahns zusammen, die theoretisch Verwandte sein könnten. Vielleicht finden sich durch Hinweise anderer Ahnenforscher weitere verwandtschaftliche Verbindungen.

 

17. September 2018

Ich habe ein neues Familienmitglied gefunden. Beim Stöbern in alten Adressbüchern fand ich Ernst Hermann RUMSTEDT, der im Adressbuch von Nordenham/Wesermarsch aus dem Jahre 1950 aufgeführt ist. Von dem Herrn habe ich vorher noch nie gehört und meine Neugier war natürlich geweckt. Eine Nachfrage beim Melderegister Nordenham brachte neue Erkenntnisse: Ernst Herrmann RUMSTEDT ist 1913 in Artern geboren und 1970 in Bremen-Hemelingen verstorben. Er war verheiratet mit Irma Hildegard Henny STOLLE. Eines weiß ich aber noch nicht: Wer waren seine Eltern? Das werde ich aber auch noch in Erfahrung bringen.

 

11. September 2018

Wie ich hier schon einmal berichtet hatte, habe ich bei der Recherche zur Familie Ramstedt in Erfahrung gebracht, dass Dr. Conrad Ramstedt der Patenonkel des "Modezaren" Karl Lagerfeld war. Dr. Ramstedts Ehefrau Felicitas Bahlmann und Karl Lagerfelds Mutter Elisabeth Bahlmann waren Schwestern.

So kam ich auf die Idee, zur Abwechslung einmal Daten zur Familie LAGERFELD zu recherchieren, zumal Karl Lagerfeld und ich denselben Geburtsort haben. Die gesammelten Daten habe ich in einer Datei zusammengefasst und bei GEDBAS hochgeladen. Wer die Daten gerne auf einen Blick sehen möchte, findet hier eine Vorfahrenliste (PDF) von Karl Lagerfeld und eine Nachfahrenliste (PDF) seines Urgroßvaters Adrian Friedrich Lagerfeld.

Karl Lagerfeld soll sich ja gerne mal einige Jahre jünger gemacht haben, aber die zu seiner Geburt in den Hamburger Nachrichten am 12.09.1933 auf Seite 4 geschaltete Anzeige verrät, er ist am 10.09.1933 geboren und wurde somit gestern 85 Jahre alt. Herzlichen Glückwunsch! Hier (PDF) habe ich einige Familienanzeigen der Familie Lagerfeld gesammelt.

In den Weiten des weltweiten Netzes habe ich unter "Was Sie noch nicht über Karl Lagerfeld wussten" gelesen, dass sein Vater Schwede gewesen sein soll. Nun kann ich zur Staatsbürgerschaft seines Vaters nichts sagen, aber der Vorname seines Vaters "Christian Ludwig Otto" (Dosenmilch-Fabrikant, Marke "Glücksklee") und auch der seines Großvaters "Tönnies Johann Otto" (Weinhändler) klingen jedenfalls nicht schwedisch.

Weiter las ich, dass sich sein Familienname ursprünglich mit "dt" geschrieben haben soll und er habe das "t" dann weggelassen. In den Familienanzeigen und den von mir gesichteten Urkunden war die Schreibweise aber immer schon nur mit "d". Könnte aber sein, dass dies vor der Einführung von Personenstandsurkunden anders war.

Für Mode interessiere ich mich übrigens überhaupt nicht :-D

 

24. März 2018

Mir ist es gelungen, noch ein paar weitere Details zur Familie ROGAHN in Erfahrung zu bringen. So habe ich inzwischen die Sterbeurkunde meiner 4xUr-Großmutter Karoline Wilhelmine ROGAHN geb. KUHN gefunden. Laut Urkunde des Standesamtes Groß Zirkwitz, Kreis Flatow (Westpreußen), wurde sie um 1801 in Soltnitz, Kreis Neustettin (Pommern) geboren und starb am 30.09.1887 in Groß Zirkwitz.

Außerdem konnte ich herausfinden, dass mein 2xUr-Großvater Friedrich Wilhelm ROGAHN noch weitere Geschwister hatte. Von einer Schwester - Wilhelmine Henriette - hatte ich bereits Kenntnis. Aber nun kenne ich auch noch seine Brüder Wilhelm Carl, geb. 06.01.1872 Groß Zirkwitz, Hermann August, geb. 07.09.1875 Drausnitz und seine Schwester Bertha Emilie, geb. 22.09.1876 Drausnitz. Über das weitere Schicksal dieser Personen ist mir bisher nichts bekannt.

 

05. Februar 2018

Meine bei GEDBAS hochgeladene Datensammlung ROMSTEDT wächst stetig. Sie enthält nun insgesamt 795 Personen. Zwischenzeitlich habe ich die Sammlung um Daten der Familie RAMSTEDT ergänzt. Eine Notiz aus der Welt der V.I.P.s: Die zweite Ehefrau von Dr. Conrad Ramstedt, Felicitas Bahlmann, hatte eine Schwester namens Elisabeth. Und diese Elisabeth Bahlmann war die Mutter des "Modezaren" Karl Lagerfeld. Dr. Conrad Ramstedt war auch sein Patenonkel.

 

22. Dezember 2017

Dieses Foto von Peter Rumstedt habe ich gerade auf der Facebookseite "Halle rockt" gefunden. Verwandtschaftlich eindeutig zuordnen kann ich ihn (noch) nicht.

14. Dezember 2017

Mir sind gestern zwei Traueranzeigen und eine Danksagung aus der "Freiheit" aus dem Jahre 1973 zugeschickt worden. An dieser Stelle ein großes Dankeschön an C. Stadel, die mich immer wieder mit Informationen überrascht!

Eine Traueranzeige und die Danksagung betrifft Arthur Rumstedt, den Inhaber des Ladens in der Bahnhofstraße in Sangerhausen, dessen heutige Inhaberin Margrit Kolodziej ist (Kolodziejs Genusscompany).

Die zweite Traueranzeige betrifft Fritz Rumstedt. Ich muss zugeben, dass ich diese Person noch nicht einordnen kann. Auch habe ich vorher noch nie von der in der Anzeige genannten Familie Ohlhoff gehört.

Vielleicht wissen Leser meiner Seite etwas über Fritz Rumstedt und Familie Ohlhoff in Sangerhausen? Ich würde mich freuen!

 

08. Oktober 2017

Heute stelle ich eine neu gefundene Verwandte vor: Dora Emma Toni POLUMSKY (*1889 Stettin; † 1953 Lübeck). Tonis Eltern waren Emil Ernst POLUMSKY und Henriette Louise ROMSTÄDT (*1855 Naumburg; † 1906 Stettin). Henriette Louise Romstädt war eine Enkeltocher von Johann Gottfried Romstädt, der ein Bruder meines Ur-Ur-Ur-Urgroßvaters Johann Karl Wilhelm Romstädt/Rumstedt war.

Toni Polumsky ist damit meine Ur-Großtante 4. Grades.

Toni Polumksy hatte fünf Geschwister: Else Margarete Berta, Frida Karoline Florentine, Bertha Ottilie Louise, Erich Georg Carl und Walter Max Otto, der im Kindesalter verstarb.

Toni war in erster Ehe mit August Julius GAULKE verheiratet. Die zweite Ehe schloss sie mit Paul Karl Franz TIEWS (*1894 Ostswine; † 1953 Lübeck). Das Paar hatte vier Kinder, deren Nachkommen teilweise in den USA leben.

Ich habe eine Grafik angefertigt, auf der die Verwandtschaft zwischen mir und Toni Polumksy dargestellt ist.

Dora Emmi Toni geb. Polumsky mit ihrem zweiten Ehemann Paul Karl Franz Tiews Darstellung der Verwandtschaft zwischen mir und Toni Polumsky

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01. Oktober 2017

In meiner stetig wachsenden "Datensammlung ROMSTEDT" ist auch Luise Romstedt verzeichnet.

Luise Romstedt wurde am 27. Februar 1888 in Hohenlimburg in Westf. geboren. Sie war mit dem Grubenmechaniker Karl Bartock verheiratet und hatte sechs Kinder. Luise Romstedt war Stadtverordnete und Frauenbeauftragte der KPD in Duisburg und Opfer des Nationalsozialismus.

Vom 28.09.1933 bis 30.09.1935 war sie in der Strafanstalt Ziegenhain (Hessen) in Haft. Vier Kinder wurden ihr entzogen und mit neuen Namen bei anderen Familien untergebracht.

1936 erfolgte eine weitere Verurteilung zu 10 Jahren Haft. Sie war zuerst im Frauenzuchthaus Cottbus inhaftiert, später erfolgte eine Verlegung nach Waldheim (Sachsen), wo sie am 08.05.1945 - nur wenige Stunden nach der Befreiung durch die Rote Armee - völlig ausgezehrt starb.

Auf Beschluss der Stadtverwaltung Waldheim wurde die ehemalige Hans-Schlemmer-Straße in Luise-Romstedt-Straße umbenannt. An ihrem ehemaligen Wohnort in der Wilhelmstraße 49 in Duisburg-Marxloh wurde ein Stolperstein verlegt.

Karl Bartock starb ebenfalls in nationalsozialistischer Haft.

Ihr gemeinsamer Sohn war Willy Bartock (* 2. Januar 1915 in Duisburg-Hamborn; † 19. März 1995 in Duisburg-Walsum), der zu Lebzeiten ein aktiver Gewerkschafter und Arbeiterschriftsteller war. Nach ihm ist eine Straße in Fahrn (Stadtteil in Duisburg) benannt.

Quellen:

Stolperstein Luise Romstedt

By Harald Malte Schwarz - Own work, CC0,
https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=61161631

 

24. September 2017

Ich habe zwei wundervolle Fotos zugeschickt bekommen. Das erste zeigt Willi Weiland (1889-1964) und seine Frau Martha geb. Rumstedt (1890-1981). Martha war die Schwester meines Urgroßvaters Walther Kurt Willy Rumstedt. Das zweite zeigt Marthas Mutter, also meine Ururgroßmutter Auguste Marie Rumstedt geb. Leuther (1869-1949). Die zwei Kinder sind wahrscheinlich ihre Urenkel.

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21. September 2017

Bei meinen Recherchen zur Familie Rumstedt/Romstedt entdecke ich immer wieder Daten zu Personen, bei denen ich nicht sofort eine Verwandtschaft zu meiner Familie feststellen kann. Es sind in diesen Fällen weitere Nachforschungen notwendig, ob eine Verbindung besteht. Vielleicht besteht auch gar keine...

Um diese Daten besser zu verwalten, zu sichern und darüber mit anderen Ahnenforschern in Kontakt zu kommen, habe ich angefangen, bei GEDBAS eine "Datensammlung ROMSTEDT" aufzubauen.

Die Datei enthält Personen mit dem Familiennamen Romstedt, Romstädt, Römstädt, Rumstedt usw. und - soweit bekannt - deren Ehepartnern und Nachkommen.

Falls jemand weitere Angaben machen oder die Sammlung um weitere Personen ergänzen kann, freue ich mich über eine Nachricht.

 

27. August 2017

Eigentlich gibt es auf meiner Website eine Auflistung von allen in meinem Datenbestand vorkommenden Familiennamen und Orten - oder vielmehr sollte es sie geben. Ich komme aber mit der Aktualisierung leider nicht mehr hinterher und die dort aufgeführten Namen und Daten ensprechen schon lange nicht mehr meinem aktuellen Forschungsstand.

Ich habe deshalb beschlossen, die Auflistung auf meiner Website nicht mehr fortzuführen. Vielleicht komme ich irgendwann zu einem späteren Zeitpunkt wieder dazu, die Liste zu bearbeiten.

Wer sich nun einen Überblick über alle Personen meines Datenbestandes verschaffen möchte, der schaue doch bitte in meine bei GEDBAS hochgeladene Datei. Meine dortigen Daten sind (relativ) aktuell.

Die Benutzung der vom Verein für Computergenealogie bereitgestellten Datenbank ist übrigens völlig kostenlos und nicht an eine Mitgliedschaft gebunden. Laut Statistik befinden sich in der Datenbank Daten von insgesamt 17.373.184 Personen!

 

19. August 2017

Im Februar dieses Jahres kontaktierte mich erstmals Pascale Berndt aus Frankreich. Wir stellten fest, dass wir Cousinen 4. Grades sind. Ihr Ururgroßvater August Heinrich Habermann und meine Ururgroßmutter Amanda Margaretha Habermann waren Geschwister. August Heinrich Habermanns Tochter war Emmi Theodora Margareta Habermann, die 1885 in Hamburg geboren wurde und 1914 in Dresden starb. Emmi ist damit die Cousine meiner Urgroßmutter Martha Rüther. Ob die sich wohl persönlich gekannt haben? Emmi war mit Curt Alfred Berndt verheiratet. Deren gemeinsamer Sohn ging 1926 nach Frankreich.

Nun hat mir Pascale Berndt mitgeteilt, dass sie eine Website zum Thema Ahnenforschung erstellt hat, auf die ich hier gerne verlinke. Ich wünsche ihr viel Erfolg mit ihrer Website und weiteren Forschungen!

 

29. Juni 2017

An dieser Stelle ein großes Dankeschön an Herrn Carsten Tüngler von der Generalagentur für Genealogie in Magdeburg. Der Sitz seiner Agentur in Magdeburg ist in Bezug auf Recherchetätigkeiten geradezu genial, da sich in Magedeburg auch der Sitz des Archivs der Evangelischen Kirche der Kirchenprovinz Sachsen befindet. Die in diesem Kirchenbezirk bereits verfilmten Kirchenbücher können dort eingesehen werden. Im meinem Auftrag hat Herr Tüngler die Kirchenbücher von Naumburg durchgesehen. Die Recherchen sind noch nicht abgeschlossen, aber schon jetzt habe ich viele neue Erkenntnisse über meine entfernten Verwandten in Naumburg gewinnen können.

Bei so vielen neuen Daten wurde es auch Zeit für eine Aktualisierung des Diagramms "Nachfahren von Johann Jacob Romstaedt". Das Diagramm ist inzwischen auf 19 Tafeln angewachsen. Die Tafeln sind untereinander verlinkte PDF-Dokumente, es müssen also nicht alle Tafeln einzeln aufgerufen werden.

 

17. Juni 2017

Mein Vorfahr Johann Jacob Romstaedt heiratete nachweislich 1789 in Naumburg Maria Sophia Lehmann, wo er auch am 17.03.1843 verstarb. Laut den Angaben im Traueintrag im Kirchenbuch Naumburg war sein Vater der Bürger und Braumeister Johann Jacob Romstaedt in Apolda.

Laut den Einwohnermeldelisten des Stadtarchivs Naumburg wurde Johann Jacob (Sohn) am 23.12.1762 in Apolda geboren. Dies stimmt mit dem Sterbeeintrag überein, wo sein Alter mit 80 J. und 3 Monaten angegeben wird.

Bei so genauen Angaben müsste es doch ein Leichtes sein, die Vorfahren weiter zurückzuverfolgen, so dachte ich jedenfalls.

Aber weder im Kirchenbuch Apolda noch im dortigen Bürgerbuch tauchen Vater oder Sohn auf.

Da der Vater Braumeister gewesen sein soll, habe ich nun an das Stadtarchiv in Apolda geschrieben, ob sich vielleicht in den Brauerakten etwas finden lässt.

Dieser Tage hat mir das Stadtarchiv geantwortet, dass in keiner Brauerakte, ob von der Vorstadt oder Innenstadt, der Name Romstaedt auftaucht.

Es bleibt also weiterhin ein ungelöstes Rätsel, wo die beiden Johann Jacob Romstaedts herstammen.

Ich habe im Laufe der Zeit viele Romste/ae/ädt-Daten gesammelt, die mir freundlicherweise von anderen Ahnenforschern zugeschickt wurden oder die ich selbst recherchiert habe. So taucht der Familienname beispielsweise in Denstedt, Frankendorf, Kapellendorf, Kranichfeld und Lehnstedt auf, alles Orte, die - wie auch Apolda - zum Weimarer Land gehören. Bei jedem neuen Datenfund hatte ich die Hoffnung, die Verbindung zu meinen Johann Jacobs zu finden. Leider erfüllte sich diese Hoffnung bisher nicht.

Ob ich dieses Rätsel noch lösen werde?

 

11. Juni 2017

Ende Mai bekam ich eine Mail von einer Dame, die gerade dabei war, den Haushalt ihrer Eltern aufzulösen. Schon seit Jahrzehnten hing ein Bild im Wohnzimmer ihrer Eltern, aber sie wusste bisher nicht, von welchem Künster es stammte. Nun hat sie die Quittung gefunden und weiß, es ist ein Werk von Horst Rumstedt. Im Keller fand sie sogar noch ein weiteres Bild von ihm. Die Bilder sind rd. 70 x 80 cm groß und Anfang/Mitte der 70er von den Eltern gekauft worden. Beim Recherchieren nach Informationen über den Künstler fand sie meine Website. Sie hat mir freundlicherweise Fotos der Bilder gemailt und hat mir die Erlaubnis erteilt, die Fotos hier zu veröffentlichen. Namentlich möchte sie aber nicht genannt werden.

Das Bild mit dem Torbogen möchte sie auf jeden Fall selbst behalten, da so viele Erinnerungen mit dem Bild verbunden sind. Bei dem zweiten Bild war sie sich noch nicht ganz sicher, ob sie es ebenfalls behält oder verkauft.

Ich freue mich, auf diese Weise zwei weitere Werke meines Verwandten kennengelernt zu haben.

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28. Mai 2017

Leider gibt es traurige Neuigkeiten. Mein Onkel Uwe Rumstedt ist plötzlich und unerwartet am 18. Mai 2017 verstorben.

 

 

08. Mai 2017

Am 06. Mai 2017 hat ein Familientreffen der besonderen Art stattgefunden. Es trafen sich: Die Enkel von Arthur Rumstedt und mein Onkel Uwe Rumstedt im Laden von Margrit Kolodziej in Sangerhausen - der heutigen Inhaberin von Arthurs ehemaligem Tabakladen.

 

23. April 2017

Auf der schwedischen Website https://digitaltmuseum.se habe ich Fotos von Hans-Erik Samuel RUMSTEDT entdeckt. Er gehört zur Familie der schwedischen Rumstedt, von denen ich leider immer noch nicht weiß, ob sie Verwandte von mir sind. Er wurde 1913 in Lidingö geboren und war Kapitän. Auf der Seite des Digitalmuseums finden sich nicht nur Fotos von ihm, sondern auch von Kleidungstücken, die er getragen hat (Im Suchfeld einfach "Rumstedt" eingeben). Sehr interessant!

 

15. April 2017

Heute hatte ich gleich zweimal interessante Post im Briefkasten: Vom Landesarchiv Berlin und vom Stadtarchiv Bremerhaven.

1. Letztes Jahr fand ich folgenden Eintrag im Berliner Adressbuch von 1935: Berta RUMSTEDT, Tabakw.-Vertrb., Friedrichstr. 25. Ich habe deshalb das Landesarchiv Berlin angeschrieben und bekam heute folgende Auskunft: Berta Emma Rumstedt, geb. 1892 in Artern, verst. 1958 in Berlin-Zehlendorf. Anschrift ab 1934: Poßweg 15 a in Berlin-Zehlendorf.

Das Archiv weist mich allerdings darauf hin, dass es nicht gesichert ist, ob es sich wirklich um die gesuchte Person handelt, da die Anschriften nicht übereinstimmen. Ob es wohl zwei Berta Rumstedts in Berlin gab?

Trotzdem freue ich mich, wieder ein weiteren Familienmitglied gefunden zu haben. Bleibt allerdings die Frage: Wer waren Bertas Eltern? Denn ohne diese Frage geklärt zu haben, kann ich sie nicht eindeutig in meinen Datenbestand einordnen. Ich werde also als nächsten Schritt die Geburtsurkunde von Berta Rumstedt in Artern anfordern, um Klarheit über ihre Herkunft zu bekommen.

Interessant finde ich auch, dass sich in Artern die Lebenslinien von zwei Familienzweigen gekreuzt haben und ich vermute, sie wussten nicht einmal, dass sie verwandt waren, denn die andere Line schrieb sich "ROMSTEDT". Aber auch die Romstedts in Artern waren nachweislich die Nachfahren meines 5x-Urgroßvaters Johann Jacob Romstaedt, der 1843 in Naumburg starb.

2. In der Grabsteine-Datenbank des Vereins für Computergenealogie fand ich schon vor längerer Zeit das Grab eines Hermann RUMSTEDT, der 1990 in Bremerhaven verstorben ist und den ich bisher nicht einordnen konnte. Mit Hilfe des Stadtarchivs Bremerhaven konnte das Rätsel nun gelöst werden!

Die Spur führt - wieder einmal - nach Sangerhausen. Mein Ur-Ur-Großvater Karl Otto Rumstedt (Dachdecker) hatte einen Bruder namens Christian Friedrich Wilhelm Rumstedt (Dachdecker). Dieser Bruder war mit Johanne Christiane Bertha KERSTEN verheiratet und sie hatten gemeinsam 11 (oder 12) Kinder.

Unter anderem auch den Sohn Hermann Rumstedt, der 1886 in Sangerhausen geboren wurde. Von Beruf war er ebenfalls Dachdecker.

Wie ich nun herausgefunden habe, ging Hermann Rumstedt nach Bremerhaven, wo er 1921 starb. In der Nordwestdeutschen Zeitung erschienen zwei Traueranzeigen, einmal von den Angehörigen und von seinem Arbeitgeber und Kollegen der Dach- und Schieferdeckerei H. Hützen.

In beiden Traueranzeigen heißt es, er sei "in treuer Pflichterfüllung plötzlich und unerwartet" und "infolge seines schweren Berufes" verstorben. Ich vermute daher, dass er verunglückt ist. Vielleicht ist er vom Dach gefallen?

Hermann Rumstedt war mit Helene Henriette HOGE (*1892 Grabstederfelde, † 1975 Bremerhaven) verheiratet.

Aus der Ehe gingen drei Kinder hervor:

1. Hermannn Diedrich Friedrich Rumstedt (*1912 Varel, † 1990 Bremerhaven) - sein Grab hatte ich in der Datenbank gefunden,
2. Herbert Rumstedt, *1918 Geestemünde, † 1945 im 2. Weltkrieg gefallen und
3. eine Tochter, deren Daten mir aus datenschutzrechtlichen Gründen nicht mitgeteilt werden durften.

Das Stadtarchiv Bremerhaven teilte mir außerdem mit, dass ein weiteres Familienmitglied in Bremerhaven gelebt hat, nämlich Gertrud Rumstedt, *1908 in Sangerhausen. Sie lebte von Juni 1932 bis Dezember 1933 in Wesermünde und verzog dann nach Quedlinburg. Wer sie wohl war?

Ein Rätsel gelöst, ein neues bekommen.

 

11. April 2017

Da ich ja gerne etwas Neues ausprobiere, habe ich heute einen Twitter-Account eröffnet. Anm.: Am 06.05.2018 habe ich den Twitter-Account wieder gelöscht.

 

09. April 2017

Da mir das "Basteln" einer Grafik letztens so viel Spaß gemacht hat, habe ich nun die Nachfahren von Johann Jacob ROMSTAEDT als Diagramm dargestellt. Aufgrund des Umfangs musste ich die Nachkommen auf mehrere Tafeln verteilen. Die Tafeln sind untereinander verlinkte PDF-Dokumente. Es müssen also nicht alle Tafeln einzeln aufgerufen werden, man kann sich auch "durchklicken".

Im wahrsten Sinne des Wortes bekommt man doch ein ganz anderes Bild von der Familie, als wenn die Nachkommen nur namentlich aufgelistet werden.

 

05. April 2017

Ich habe eine Grafik (PDF) erstellt, in der ich dargestellt habe, auf welche Weise Jörg Rumstedt aus Berlin und Margrit Kolodziej aus Sangerhausen mit mir verwandt sind.

 

03. April 2017

Am 25.03.2017 ist ein weiterer Artikel (PDF) zur Familie Rumstedt in der Mitteldeutschen Zeitung erschienen. Diesmal geht es um die Recherchen von Christine Stadel über den Künstler Horst RUMSTEDT.

 

24. März 2017

Das Schicksal eines weiteren Mitglieds der Familie NIMTZ konnte aufgeklärt werden: Willi NIMTZ war ein Bruder von Hermann Emil Otto und Martha Marie NIMTZ (siehe Beitrag vom 22.03.). Er wurde am 01.09.1907 in Briesnitz, Kreis Schlochau geboren. Er heiratete 1953 Elfriede Pauline Johanne Luise SCHIEWECK. Willi NIMTZ verstarb am 06.04.1978 in Rheda-Wiedenbrück, seine Frau 1999. Der gemeinsame Sohn Wolfgang NIMTZ ist ebenfalls bereits verstorben.

 

22. März 2017

Am 11. März schrieb ich an dieser Stelle über die Familie NIMTZ. Heute kann ich die wenigen Daten tatsächlich erweitern. Nach den Erinnerungen von Verwandten hatte Hermann Emil Otto Nimtz eine Schwester namens Martha, die in Karbow gelebt haben soll. Vor einiger Zeit habe ich deswegen das Standesamt in Lübz angeschrieben und heute bekam ich die Antwort.

Die Erinnerungen der Familie sind richtig! Das Amt teilte mir mit: Martha Marie NIMTZ ist am 18.07.1910 in Briesnitz, Kreis Schlochau geboren... - bei diesen Datum stutzte ich und verglich noch einmal mit dem Geburtsdatum von Hermann Emil Otto Nimtz. Die beiden waren Zwillinge! Weiter schrieb das Amt, dass Martha Marie Nimtz am 16.05.1979 in Karbow verstorben ist. Sie war mit Ewald August JANKE verheiratet, der am 13.03.1899 in Rentschkau, Kreis Thorn geboren wurde und am 14.05.1978 in Karbow verstarb.

Nur leider fanden sich in den Unterlagen des Amtes keine Hinweise auf Kinder, die es laut den Erinnerungen der Familie aber gegeben haben soll.

Trotzdem ist das ein schöner Rechercheerfolg.

Nachtrag: Auf https://genealogiawarchiwach.pl fand ich nun auch die Geburtsurkunde von Ewald August JANKE gefunden. Seine Eltern waren Robert JANKE und Elsa LAU.

 

20. März 2017

Über die Entdeckung, dass die heutige Inhaberin des Tabakladens mit dem früheren Inhaber Arthur Rumstedt verwandt ist, berichtet die Mitteldeutsche Zeitung in einem weiteren Artikel.

 

14. März 2017

Am 29.11.2016 berichtete ich auf meiner Facebook-Seite von meinem Verwandten Jörg Rumstedt aus Berlin, der auf Spurensuche in Sangerhausen war und den daraus entstandenen Artikel in der Mitteldeutschen Zeitung.

Die Sache hat eine Fortsetzung gefunden, denn nun erschien in der MZ ein weiterer Artikel, in dem über mich und mein Hobby Ahnenforschung berichtet wird. Für den Artikel hat Frau Grit Pommer ein Telefoninterview mit mir geführt.

Ich hoffe, dass viele Sangerhäuser den Artikel lesen und sich daraufhin bisher unbekannte Verwandte bei mir melden.

Eine weitere Verwandte habe ich durch den Artikel bereits gefunden und dass ausgerechnet sie mit mir verwandt ist, damit hätte ich niemals gerechnet!

Bei mir meldete sich Frau Margrit Kolodziej, die heutige Inhaberin des Tabakladens, den früher Arthur Rumstedt betrieben hat. Sie berichtete mir, dass sie eine geborene JÜNGLING ist und sich die geschiedene Ehefrau ihres Brudes ebenfalls mit Ahnenforschung beschäftigt.

Da erinnerte ich mich, dass ich vor vielen Jahren Kontakt mit Frau Conny Jüngling hatte und sie die besagte Ahnenforscherin sein muss.

Die Daten von Frau Conny Jüngling beweisen, dass Frau Kolodziej meine Tante 4. Grades ist, bzw. ich ihre Nichte 4. Grades bin.

Unsere gemeinsame Vorfahrin, meine Urururgroßmutter Charlotte Karoline Henriette HESSE war in 1. Ehe mit dem Ziegeldecker Christian Andreas RUMSTEDT verheiratet. Aus dieser Ehe gingen fünf Kinder hervor, von denen drei das Erwachsenenalter erreichten. Zwei davon waren die Brüder Christian Friedrich Wilhelm Rumstedt - der Vater des Tabakhändlers Arthur Rumstedt - und Karl Otto Rumstedt - mein Ururgroßvater.

Die Ehe von Christian Andreas Rumstedt und Charlotte Karoline Henriette wurde geschieden.

Charlotte Karoline Henriette heiratete danach in 2. Ehe den Schuhmacher Christian Daniel Karl JÜNGLING. Aus dieser Ehe ging der Sohn Hermann Carl Jüngling hervor, der damit der Halbbruder von Christian Friedrich Wilhelm und Karl Otto Rumstedt ist.

Und dieser Halbbruder Hermann Carl Jüngling ist der Vorfahre von Frau Margrit Kolodziej, der Tabakladen-Inhaberin! Und damit schließt sich der Kreis.

 

13. März 2017

Am Wochenende habe ich zwei neue Funde gemacht.

1. Mein Urgroßvater Wilhelm August Julius BEHNKE (*1897 Stargard, 1985 Hamburg) war in zweiter Ehe mit Frieda Helene Marie KRAENZ verheiratet. Nun habe ich auf Ancestry ihre Geburtsurkunde gefunden. Sie wurde 1899 in Kallies, Kreis Dramburg, Pommern geboren. Ihre Eltern waren Franz KRAENZ und Anna geb. MARX. Da seine erste Ehefrau - also meine "richtige" Urgroßmutter - schon lange vor meiner Geburt verstorben war, ist "Oma Frieda" für mich immer meine Uroma gewesen. Sie starb 1991 in Hamburg.

2. In der Familienforschung ROGAHN bin ich wieder einen kleinen Schritt weitergekommen. Ich schrieb bereits vor einigen Tagen auf meiner Facebook-Seite, dass ich eine Schwester meines Ururgroßvaters Friedrich Wilhelm ROGAHN - Wilhelmine ROGAHN - gefunden habe und sie 1895 in Bromberg einen Joseph KURLANDT heiratete. Mit Hilfe der OWP-Mailingliste bin ich nun auch im Besitz ihrer Heiratsurkunde. Laut Urkunde wurde sie 1864 in Zahn, Kreis Flatow in Westpreussen geboren. Zum Zeitpunkt ihrer Heirat lebten ihre Eltern - Wilhelm ROGAHN und Henriette PUFAHL - in Bagnitz im Kreis Tuchel.

Siehe auch Nachfahrenliste Carl Rogahn.

 

11. März 2017

Heute eröffne ich zwei neue Rubriken auf meiner Website: Neuigkeiten und Links!

Es gibt auch gleich etwas Neues zu berichten, denn ich habe meine HP um die Nachfahrenliste von Hermann NIMTZ erweitert. Sein Sohn - der Urgroßvater meiner Tochter väterlicherseits - Hermann Emil Otto NIMTZ wurde 1910 in Briesnitz, Kreis Schlochau, Westpreußen geboren. Er heiratete in Thurow, Kreis Neustettin, Pommern Erna Maria STEUCK. In Thurow wurden auch zwei der drei Kinder geboren. Nach der Flucht aus Pommern ließ sich die Familie in Bispingen in der Lüneburger Heide nieder.

Aufgrund der im 2. Weltkrieg vernichteten standesamtlichen Unterlagen und Kirchenbücher sind die Chancen leider gering, über diesen Familienzweig noch etwas zu erfahren.

Hier hoffe ich auf den berühmten Zufall, dass jemand, der die in der Auflistung aufgeführten Personen kennt, diese Seite entdeckt und mit mir Kontakt aufnimmt.

 

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