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31. Juli 2020

Nicht nur mein Urgroßvater Willy RUMSTEDT verließ seine Heimat, um in Hamburg sein Glück zu suchen. Auch sein Cousin 2. Grades Hugo Paul ROMSTEDT - den er vermutlich gar nicht kannte - zog es in die Hafenstadt. Trotz der verschiedenen Schreibweisen der Familiennamen haben sie einen gemeinsamen Urgroßvater, den Naumburger Ziegeldecker Johann Karl Wilhelm Romstaedt.

Hugo Paul Romstedt wurde 1880 in Artern/Thüringen geboren. Er heiratete 1912 in Hamburg Dora Elise REITZ (1890-1979), Tochter des Heinrich Ludwig Friedrich REITZ und der Elise Katharina BRUHN. Hugo Paul Romstedt betrieb in der Steintwiete 17 in der Hamburger Altstadt eine Gaststätte.

Hugo Paul und Dora hatten zwei Töchter: Ingeborg (1915-2009) und Ilse Romstedt (1918-?). Beide Töchter feierten im Oktober 1937 in Hamburg eine Doppelhochzeit. Ingeborg Romstedt heiratete den kfm. Angestellten Wilhelm Rudolf KLEEBLATT (1912-1986) und ihre Schwester Ilse heiratete am selben Tag den Schiffsführer Helmut John Willy BARUTH (1909-1990).

Der Gastwirt Hugo Paul ROMSTEDT starb 1950 in Hamburg.

Ich habe ein Diagramm gebastelt, dass die Verwandtschaft zwischen diesen beiden Hamburger Familienzweigen darstellt. Außerdem habe ich noch mehrere Traueranzeigen und ein Bild des Grabsteines der Familie Romstedt gefunden.

Darstellung der Verwandtschaft Quelle: Hamb. Telefonbuch 1934, S. 350 Quelle: Hamb. Abendblatt v. 07.12.1950, S. 4 Quelle: Hamb. Abendblatt v. 30.11.1979, S. 19 Quelle: Hamb. Abendblatt v. 03.02.1986, S. 6 Quelle: Hamb. Abendblatt v. 26.09.2009, S. 28 Quelle: Grabsteine -Datenbank des Vereines CompGen

 

 

04. Juli 2020

Feurige Hunde, Reiter ohne Kopf, feurige Kugeln, blutige Auseinandersetzungen um einen Wassergraben mit den Nachbarn aus Kötschau und eine entführte Glocke, die so lange läutete, bis sie nach Hause zurückkehren konnte. Ganz schön was los im Ort meiner Vorfahren. Diesen Artikel "Vom sagenhaften Rumestete" fand ich in der Beilage zum Jenaer Volksblatt Nr. 164 vom 14.07.1928. Gefunden über die ditigale Sammlung der Universitäts- und Landesbibliothek Jena.

Laut Namengutachten der Uni Leipzig vom 12.06.2006 leitet sich vom Ort Romstedt (heute Großromstedt) mein Familiennamen her, wie auch die Familiennamen Ram(m)- und Rom(m)st(ae/ä/e)dt.

28. Juni 2020

Heute habe ich von Herrn Günther Wagner vom Bildarchiv Sangerhausen einen echten Fotoschatz erhalten. Es zeigt den Eingang zum Verkaufsraum der Gärtnerei von Paul Rumstedt. Er hat die Gärtnerei 1919 von Max Baumgartel übernommen. Ob die Personen auf dem Foto wohl Angehörige der Familie Rumstedt sind? Ob der Herr ganz rechts Paul Rumstedt selbst ist? Leider weiß ich es nicht und dies noch herauszubekommen dürfte sehr schwierig sein. Trotzdem ein megatolles Foto!

An dieser Stelle vielen Dank auch nochmal an Herrn Wagner!

Laden der Gärtnerei Paul Rumstedt
Angehörige der Familie Rumstedt?
Paul Rumstedt?

 

07. Juni 2020

Meine 3x-Urgroßmutter Charlotte Karoline Henriette HESSE, geschiedene RUMSTEDT, verwitwete JÜNGLING, heiratete in dritter Ehe Christian Friedrich KERSTEN.

Diese Tatsache ist mir schon seit vielen Jahren bekannt. Mir fiel damals sofort auf, dass der Familienname KERSTEN in derselben Familie bereits vorkam. Charlottes ältester Sohn Friedrich RUMSTEDT war mit Bertha KERSTEN verheiratet. Und der Vater ihrer Schwiegertochter hieß ebenfalls Christian Friedrich KERSTEN.

Ich fragte mich nun jahrelang, ob meine 3x-Urgroßmutter tatsächlich in dritter Ehe den Schwiegervater ihres Sohnes geheiratet hat, oder ob es sich um eine zufällige Namensgleichheit handelte. Weil mir aber die entsprechenden Unterlagen fehlten, konnte ich dieses Rätsel lange nicht lösen.

Mit Hilfe eines Ahnenforscherkollegen konnte es nun gelöst werden! Es handelt sich nachweislich um dieselbe Person. Christian Friedrichs erste Ehefrau, also Berthas Mutter, war Johanne Marie Friederike FRANKE (verwitwete ECKE), geboren in Edersleben. Sie starb 1871 in Voigtstedt und Chr. Fried. ging eine zweite Ehe mit der Schwiegermutter seiner Tochter ein.

Es lohnt sich einen Blick auf die Namen der Eltern von Christ. Fried. Kersten zu werfen: Vater war der Gemeindebäcker Johann Christoph KERST(EN), geb. 1785 in Oberröblingen, verst. 1833 in Voigtstedt und seine Mutter war Johanna Sophia geb. GOETHE, geb. 1793 in Voigtstedt, verst. 1867 ebenda.

Natürlich dachte ich bei dem Namen Goethe sofort an Johann Wolfgang v. Goethe. Und es besteht tatsächlich eine Verwandtschaft, denn Johanna Sophia Goethe war eine Großnichte 3. Grades des deutschen Dichters. Diese Erkenntnis verdanke ich einem weiteren Ahnenforscherkollegen, der mir die entsprechenden Unterlagen zumailte. Dankeschön!

Ich habe dazu eine Grafik gebastelt. Ahnenforschung wird jedenfalls niemals langweilig.

24. Mai 2020

Gestern habe ich von einer Ahnenforscherkollegin ein wunderbares Foto erhalten. Es zeigt einen Grabstein meiner Verwandten auf dem Friedhof in Artern (Kyffhäuserkreis, Thüringen). An dieser Stelle noch einmal ein großes Dankeschön an Katinka, für die Bereitstellung dieses Bildes!

Man kann es leider nicht so gut lesen, aber links oben steht der Name meines 3x-Ur-Großonkels Carl Wilhelm ROMSTEDT. Er wurde 1818 in Naumburg an der Saale geboren und ist der Bruder meines 3x-Ur -Großvaters Christian Andreas Rumstedt. Er starb 1890 in Artern.

Rechts oben steht der Name seiner Ehefrau: Christiane Amalie geb. GEORGUS (auch GEORGES, GORGES), geb. 1822 in Voigstedt, verst. 1878 in Artern.

Bei Carl Wilhelms Taufeintrag im Kirchenbuch St. Othmar wurde der Familienname ROMSTAEDT geschrieben. In der Einwohnerliste der Stadt Naumburg ist vermerkt, dass er sich 1842 nach Voigtstedt abgemeldet hat. Von Beruf war er Ziegeldecker, wie auch seine drei Brüder und seine Söhne.

Im Kirchenbuch von St. Jacobi in Sangerhausen findet sich das Aufgebot für die Trauung von Carl Wilhelm (Schreibweise hier RUMSTEDT) mit Christiane Amalie Georgus. Laut Aufgebot fand die Trauung im Juli 1844 in Voigtstedt statt. Den Traueintrag selbst habe ich bisher nicht vorliegen. Bei Ancestry ist das KB Voigtstedt leider nur von 1859 bis 1865 veröffentlicht und ich muss auf die Veröffentlichung bei Archion warten.

Aus der Ehe gingen fünf Söhne und zwei Töchter hervor. Der erste Sohn wurde in Voigtstedt geboren, alle weiteren Kinder in Artern.

Auf dem Grabstein unten steht der Name des dritten Sohnes, Louis Romstedt, der am 30.01.1849 in Artern geboren wurde. Er starb am 27.08.1931 in Hamburg, wo sein Sohn Hugo Paul Romstedt als Gastwirt in der Steintwiete 17 tätig war.

21. Mai 2020

Lieber Opa Willy, wir werden Dich sehr vermissen.

15. März 2020

Nachtrag zum Bilderrätsel: Wie ich durch einen Hinweis durch Frau Stadel erfahren habe, erschien im Jahre 1909 das "Deutsche Automobil-Adreßbuch" in der alle deutschen Kraftfahrzeug-Besitzer in der Reihenfolge der polizeilichen Kennzeichen aufgelistet waren. Dieses Adressbuch ist über die Website der TU Braunschweig online abrufbar.

Leider endet die Auflistung der Besitzer in der Provinz Sachsen mit dem Kennzeichen IM - 3441 (S. 524). Das gesuchte Fahrzeug muss also nach 1909 zugelassen worden sein, da es eine höhere Nummer hatte.

Weiter habe ich erfahren, dass die Motorhaube (Luftschlitze) und die geteilte Scheibe Indizien dafür sind, dass das Auto ein "Alfi" war.

 

1. März 2020

Ein Bilderrätsel!

Dieses Bild fand sich bei einem Verwandten, der darüber aber gar nichts weiß.

Anhand des Autokennzeichens - damals Heimatzeichen - "IM" lässt sich ermitteln, dass das Fahrzeug in der preußischen Provinz Sachsen in der Zeit nach dem 1. Weltkrieg zugelassen war. Also in der Provinz, in der auch Angehörige der Familie Rumstedt (Sangerhausen, Halle, Artern) damals gelebt haben.

Nun ist die große Frage, wer sind die Personen auf dem Foto? Sind es Angehörige der Familie Rumstedt? Und wenn es keine Rumstedts sind, wer ist es dann? Und wann und wo ist das Bild gemacht worden?

Vielleicht hilft der berühmte Zufall weiter und ein/e Leser/in dieser Zeilen kann weiterführende Hinweise geben. Ich würde mich freuen!

22. Februar 2020

Was wäre ich ohne Christine Stadel, die mich immer wieder mit Fundsachen aus der Sangerhäuser Zeitung versorgt. Dankeschön!

Heute eine Traueranzeige für Hermine Rumstedt. Es handelt sich um Frida Berta Hermine geb. Müller. Sie war die zweite Ehefrau des Gärtners Paul Rumstedt und starb 1941 in Sangerhausen.

Sie wurde 1890 in Merseburg geboren. Ihre Eltern waren der Stadtinspektor Emil Max Müller und Minna Alma geb. Schlippe. Hermine hatte drei Brüder und drei Schwestern. Fünf der insgesamt sieben Kinder wurden in Halle/Saale geboren, wo auch die Eltern verstorben sind.

Hermine Rumstedt war die Mutter des Kunstmalers Horst Rumstedt.

11. Februar 2020

Die wunderbare Christine Stadel hat wieder einen Fund in der Sangerhäuser Zeitung gemacht. Elly Rumstedt aus Sangerhausen, Schloßberg 32, heiratet im Dezember 1940 Paul Schneider aus Sondershausen. Von Elly Rumstedt habe ich vorher noch nie gehört. Spannend!

 

 

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